Neue Auftraggeber

Die Neuen Auftraggeber
von Trébédan

Schulprojekt Le Blé en Herbe

Die Schule „Le Blé en Herbe“ in der bretonischen 400-Einwohner-Gemeinde Trébédan hat nur 64 Schüler. Seit einigen Jahren beziehen die Lehrkräfte auch Eltern, ältere Bürger und den Gemeinderat in ihre Lehrtätigkeit ein. So wurde die Schule zu einem sozialen Mittelpunkt für die Dorfgemeinschaft. Als das alte Gebäude saniert werden muss, will ein Unterstützerkreis dessen Funktionen erweitern. Die Schule soll ein Ort für alle sein, ökologisch und zukunftsfähig. Man beauftragt die Künstlerin Matali Crasset, die einen anspruchsvollen Entwurf vorlegt: einen Gebäudekomplex mit einer sichtbar integrativen Wirkung für ganz Trébédan. Die Schule wird nicht nur räumlich um einen Kindergarten und eine Kantine erweitert, sie wird auch in ein energiesparendes Passivhaus verwandelt, bezieht die Natur ebenso ein wie den Dorfplatz, enthält viele skulpturale Elemente und offeriert spielerisch nutzbare Gemeinschaftsräume für alle Anwohner. Die Architektur wird zum Motor für Gemeinschaftsaktivitäten und sozialen Austausch, die Schule im wahrsten Sinne des Wortes zum Gemeindezentrum.


Auftraggeber: Gruppe aus amtierendem und ehemaligem Bürgermeister, Eltern, Mitgliedern des Schulkollegiums, des Förderkreises und dem Schulumfeld
Auftrag: Das ursprüngliche Ziel war es, die Funktionalität von Schulräumen zu verbessern und die soziale und kulturelle Rolle der Schule in der Gemeinde zu stärken
Mediator: Anastassia Makridou-Bretonneau
Künstler: Matali Crasset
Zeitraum: 2007 – 2015
Werkform: Skulptur, Architektur / Sculpture, Architecture
Budget: 1.140.000 EUR
Förderer, Kooperation: La Commune de Trébédan, CAUE Côtes d’Armor, Fondation de France, Conseil général des Côtes d’Armor

„Wir haben ein Schulprojekt entwickelt, das den Schülern eine aktive Rolle beim Lernen anbietet.“

Nolwenn Guillou, Direktorin und Lehrerin, Auftraggeberin