Neue Auftraggeber

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Neue Bauherrschaften - Öffentliche Architektur im Bürgerauftrag

14. Januar 2020, 19 Uhr

„Architektur ist das Ordnen von sozialen Beziehungen durch Gebautes“, so der Philosoph Christian Posthofen. Und also ist Architektur auch ein sozialer Kampfplatz: Wem gehört und wer nutzt das Gebaute? Wer plant es, wer braucht es – und wozu? Hinter Enteignung und Mietendeckel, Baugruppen und Förderprogrammen steht die Frage, wie sozial das Gebaute ist, wem es nützt und wem nicht, welche Beziehungen zwischen Menschen und ihrer Umwelt Architektur gestaltet.

Simon Patterson, La maison forestière, 2011, Ors, Frankreich

© Les Nouveaux Commanditaires

Und das öffentliche Bauen? Wer entscheidet über das Programm, die Finanzierung, die Gestaltung, wenn neue Schulen und Rathäuser, Straßen und Plätze entstehen? Wer bestimmt, wie wir – öffentlich – zusammenleben? Wem gehört die Stadt, wem das Dorf? Das Gespräch an diesem Abend will neue Perspektiven und progressive Beispiele einer neuen öffentlichen Architektur im Bürger*innenauftrag aufzeigen. In Kooperation mit der Architekturzeitschrift ARCH+ sollen Projekte und Debatten aus Vergangenheit und Gegenwart Wege aufzeigen, wie neue Bauherrschaften aus allen Teilen der Gesellschaft das öffentliche Bauen zu ihrer Sache machen können, um soziale Beziehungen neu zu gestalten.

Gesprächsrunde mit:
Alexander Koch (Direktor Neue Auftraggeber)
Anh-Linh Ngo (Herausgeber ARCH+)
Ilka Ruby (Verlegerin und Kuratorin, Ruby Press)
Christoph Schäfer (Planbude)

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